Märchenhafte Kinderzimmer liebevoll gestalten

Kinder lieben es, in ein eigenes Reich abzutauchen, das ihre Fantasie beflügelt und Raum zum Spielen, Träumen und Ausruhen bietet. Es lohnt sich also, sich mit der Gestaltung und dem Dekorieren eines Kinderzimmers Mühe zu geben und dabei auf die Wünsche des kleinen Bewohners einzugehen. Aber auch die Funktionalität sollte nicht zu kurz kommen.

Ein Kinderzimmer einrichten – so klappt es!

Ein Kinderzimmer mit Spielzeug

© iStockphoto/Thinkstock

Wie man am besten ein Kinderzimmer einrichten kann, das ist vor allem vom aktuellen Alter des Kindes abhängig. In Babyzimmern sollten harmonische Farben (Pastelltöne, Sonnengelb oder Lindgrün) vorherrschend sein. Grelle Farben können das Kind unruhig machen und seinen Schlaf stören. Beim Kauf eines Babybettes sollte darauf geachtet werden, dass es vom TÜV geprüft wurde und allen gängigen Sicherheitsstandards entspricht. Ein Betthimmel aus zartem Material in dunkelroten Farbtönen sorgt für leichteres Einschlafen. Eine praktische Babykommode schafft Platz für Windeln und Babykleidung. Mit einigen schönen Stofftieren kann das Zimmer liebevoll dekoriert werden. Grundsätzlich sollte es anfangs nur wenige Anregungen bieten und geordnete Ruhe ausstrahlen.
Ist das Kind schon größer, freut es sich oft über ein Themenzimmer, das zu seinen Lieblingsgeschichten passt. Eltern wissen selbst am besten, worüber genau ihr Kind sich am meisten freut. Jungen lieben oft Wohnlandschaften, die als Piratenschiff gestaltet sind und im Stockbett einen Ausguck bieten. Mädchen bevorzugen meistens märchenhafte Motive und feenhafte Romantik. Dies muss aber nicht immer so sein: Am besten wartet man, bis man sich über die individuellen Vorlieben im Klaren ist, ehe man an die endgültige Gestaltung geht.
Ob rustikale Räuberhöhle oder märchenhaftes Himmelbett: Auf jeden Fall sollte das Bett über eine hochwertige Matratze verfügen. Auch für ein noch so schönes Design sollte man diesbezüglich keine Kompromisse eingehen. Ist das Kind bereits im Schulalter, sollte auch an einen Arbeitsplatz für die Hausaufgaben gedacht werden. Ist der Raum eher klein, ist eine Wohn-Schlaf-Kombination vorteilhaft, bei der der Schreibtisch unter dem Hochbett Platz findet. Außerdem ist es wichtig, genügend Stauraum in Form von Schränken, Regalen und Spielzeugkisten einzuplanen.

Das Kind mit einbeziehen

Ist das Kind schon groß genug, seine Meinung zu äußern, sollte man es unbedingt in die Entscheidungen mit einbeziehen, wenn man ein Kinderzimmer oder sogar ein Jugendzimmer einrichten möchte. Ansonsten könnten schnell Tränen fließen und das neue Zimmer wird zur herben Enttäuschung. In jedem Fall sollte man sich von der Idee einer perfekt geordneten Designerkinderwelt verabschieden und sich klar machen, dass es im Kinderzimmer auch mal wilder zugeht. Diese Erkenntnis vermeidet viele sinnlose Konflikte und bringt Ruhe und Entspanntheit ins Familienleben.

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Geschrieben von julia am Dienstag, den 17. Januar 2012 um 14:20 Uhr.
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