Urban Gardening – Grüne Oasen in den Städten

Geschrieben von julia am Montag, den 13. Januar 2014 um 17:04 Uhr.

Gärten erobern die Städte. Fröhlich, fantasievoll, kunterbunt, wer einmal angefangen hat urban zu gärtnern, den lässt die Begeisterung nicht mehr los. Immer mehr Stadtbewohner sind von dieser Idee hingerissen und nutzen jede freie Stelle zur Bepflanzung.

Auf Brachflächen, in Baulücken, unter Straßenbäumen und auf Dächern werden Pflanzen gesetzt und liebevoll umsorgt. Betonflächen werden genutzt, um Pflanzgefäße jeglicher Art aufzustellen und zu begrünen. Gepflanzt und gesät wird alles, was gefällt: Sommerblumen und Stauden in allen Farben, Größen und Duftnoten, weiterhin Bäume, Sträucher, Gemüse, Obst. Hinzugefügt werden kleine Dekorationen, Kunstwerke, Steine und vieles mehr. Schmetterlinge, Marienkäfer und Vögel gesellen sich von allein dazu. Eine grosse Auswahl an Sämereien findet man bspw. bei www.native-plants.de

Urban Gardening

© Pixabay

Zusammen mit den Blumen und Pflanzen wachsen auch die Gemeinschaften. Junge und alte Menschen unterschiedlichster Kulturen kommen ins Gespräch und tauschen Ideen aus. Beim Urban Gardening werden Freundschaften geschlossen, und neue Projekte entstehen. Hausgemeinschaften richten beispielsweise auf dem Gehweg Sitzgelegenheiten ein und begrünen diese, indem sie alte Holzkisten, ausgediente Badewannen und selbst gezimmerte Konstruktionen aufstellen und bepflanzen.

Die Gründe für diese Begeisterung sind zahlreich. Viele treibt es an, das eigene Umfeld mitzugestalten, das Stadtbild kreativ zu verändern und Kunst und Umwelt miteinander zu verbinden. Es macht den Menschen Spaß, die Natur wachsen sehen, Pflanzen zu hegen und zu pflegen und sich mit selbst angebauten Nahrungsmitteln zu versorgen. Anderen geht es darum, Tieren in der Stadt Lebensraum zu bieten. Tatsache ist, dass in der Stadt aufgrund der vielfältigen Strukturen auf kleinstem Raum oft mehr Tierarten leben als auf dem Lande.

Grüne Oasen in den Städten

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Es gibt Stadtbewohner, die Obst und Gemüse auf der Terasse oder dem Balkon in großen Säcken auf Paletten anbauen. Diese Form des Anbaus ist sehr ertragreich, denn das Substrat ist so geschichtet, dass die Pflanzen optimal mit Nährstoffen versorgt sind. Bei diesen Gärten steht die Idee der Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln im Vordergrund. Und weil die Beete auf Paletten stehen, können sie jederzeit zu einem anderen Ort umgesiedelt werden. Beispiele von Urban Gardening gibt es weltweit, ein bekanntes dafür sind die Prinzessinnengärten in Berlin-Kreuzberg.

Ein Trend innerhalb des Urban Gardening ist das Guerilla-Gardening. Bei diesen oft politisch motivierten Aktionen wird zum Beispiel auf Betonwände eine Art Moosbrei gepinselt, der nach einiger Zeit des Wachstums als grüner Schriftzug lesbar ist. Oder es werden Kugeln aus einem Gemisch von Ton, Erde und Blumensamen in öffentliche Flächen geworfen, die dann zu bunten Blumenwiesen heranwachsen. Zwiebeln werden im Vorbeigehen in Grünstreifen gesteckt und entfalten im Frühjahr eine üppige Blütenpracht. All diese Ideen haben ein Ziel: das Leben in den Städten vielfältiger und schöner zu machen.

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Kategorie: Balkon/Terrasse, Garten, Haus | 0 Kommentare | Schlagwörter:

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