Die alte Couch hat ausgedient: Tipps zur Inneneinrichtung

Geschrieben von julia am Dienstag, den 8. Oktober 2013 um 14:54 Uhr.

Im eigenen Zuhause gibt es immer was zu dekorieren oder renovieren. Heimwerken hat sich schon fast zu einem Nationalsport entwickelt. Dabei lässt sich nicht nur Geld sparen, sondern man kann den eigenen 4 Wänden mit ein wenig Hilfe aus dem Netz selbst relativ leicht zu neuem Schwung verhelfen und auch der individuelle Touch kommt hier nicht zu kurz.

Geld für die Polsterei sparen

Frau entspannt auf ihrem Sofa

© Jupiterimages/Brand X Pictures/Thinkstock

Polstermöbel zu beziehen, ist in vielen Fällen nicht so schwer, wie es zu sein scheint. Ist die Rückenlehne stark geschwungen, kann es etwas kniffelig werden, dennoch lassen sich auch hier schöne Ergebnisse erzielen. Hat man einen Sessel oder ein Sofa in einer gefälligen Form, kann es sogar sein, dass man im Handel Hussen findet, die man einfach über das Möbelstück zieht und so durch eine andere Farbe einen neuen Effekt im Wohnzimmer erreicht. Ein großer Vorteil von Hussen ist, dass man sie schnell abnehmen und waschen kann.

Zu zweit geht es einfacher

In vielen Fällen geht es jedoch nicht so einfach und man muss aktiv werden. Praktisch ist es bei der Umgestaltung eines Sofas, wenn man zu zweit ist, damit man das Möbelstück leichter hochheben und verrücken kann. Zum Beziehen des Sofas, braucht man neben dem Stoff noch einen Schraubendreher, eine Schere, einen Tacker und eine Nähmaschine. Ein Elektrotacker bietet sich an, da die Arbeit hiermit sehr viel einfacher ist.

Möbelstück in Einzelteile zerlegen

Bei Sofa oder Sessel schraubt man zuerst die Füße ab und sieht dann nach, wie und ob sich die Rücken- und Armlehnen abschrauben lassen. Hat man das Möbelstück in seine Einzelteile zerlegt, nimmt man den Polsterstoff und legt ihn auf das Polster. Hat man die richtigen Maße, schneidet man den Stoff ab. Man legt ihn dann über das Teil und muss dabei beachten, dass man an geraden Linien Falten vermeidet, an Bögen hingegen Falten geschickt drapiert, damit ein stimmiges Bild erreicht wird. Ist man zufrieden mit dem Erscheinungsbild, faltet man die Stoffränder doppelt, sodass sie nicht aufribbeln und tackert sie dann fest. So geht man Stück für Stück des Sofas durch, bis alle Teile neu bezogen sind.

Passgenau nähen oder tackern

Möchte man ein sehr akkurates Ergebnis, löst man die Klammern, mit denen der Stoff an der Unterseite der Teile befestigt ist. Hat man den Stoff abgezogen, trennt man die Nähte auf und bügelt die Stoffstücke. Diese Einzelteile nimmt man dann als Schnittmuster, legt sie auf den neuen Polsterstoff und schneidet sie passend aus. Mit einer Nähmaschine näht man sie dann zusammen, zieht sie über die Lehnen und tackert die Öffnung zusammen. Nun wird das Möbelstück wieder zusammengesetzt und fertig ist der neue Look.

Kanten hervorheben

Möchte man die Nähte verstecken, kann man dünne Borten auf den Stoff nähen. Je nachdem welche Farbe man wählt, kann man dadurch ein interessantes Bild schaffen. Mit Polsternägeln lassen sich zusätzliche Effekte schaffen. Sie sind in silber, messing, antik und anderen Farben erhältlich und zum Teil sogar mit Prägungen versehen. Mit den Polsternägeln kann man sehr dekorativ Ecken und Kanten eines Sofas betonen und in Szene setzen. Die einzige Voraussetzung ist, dass das Möbelstück einen Holzrahmen hat, damit der Nagel Halt findet.

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Kategorie: Einrichtung, Renovierung | 0 Kommentare | Schlagwörter:

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