Do it yourself – Möbel in Eigenregie

Geschrieben von julia am Montag, den 14. Mai 2012 um 16:18 Uhr.

Möbel tragen einen maßgeblichen Teil zum Wohngefühl bei. Neben Faktoren wie Optik und Ambiente spielt auch die Qualität an sich eine Rolle; ein Punkt, der sich wiederum in Teildisziplinen wie Komfort, Ergonomie, Langlebigkeit und Gesundheit unterteilen lässt. Da die in Möbelhäusern erhältlichen Produkte allerdings entweder nicht dem eigenen Geschmack entsprechen oder – und das ist noch deutlich öfter der Fall – viel zu teuer sind, greifen geneigte Heim-Handwerker und solche, die es noch werden wollen, gerne selbst zu Hammer, Säge, Leim und Schraubenzieher, um die Einrichtung im do it yourself Stil herzustellen.

Die bekanntesten do-it-yourself-Stücke: eine Auswahl

Do-it-yourself-Möbel

© iStockphoto/Thinkstock

Eines der auffälligsten Stücke aus der do-it-yourself-Welt ist sicherlich das Patchwork Regal, dessen großer Vorteil darin liegt, dass selbst unerfahrene Bastler nichts falsch machen können. Das Patchwork Regal besteht nämlich aus beliebig vielen, ganz verschieden geformten Holzpaneelen in absolut willkürlicher Anordnung. Das Einzige, worauf dann noch geachtet werden muss, ist die Befestigung an der Wand und exakt waagerecht angebrachte Ablagen.

Ebenfalls sehr beliebt ist die Verwendung von Holz in seiner Naturform. So kann schon der Baumstamm eines ausgedienten Weihnachtsbaums ausreichen, um durch maßgerechtes Zersägen alle benötigten Stücke für einen Holzhocker im Naturlook zur Verfügung zur stellen.
Eine Sitzgelegenheit mit deutlich mehr Komfort ist dagegen der allseits bekannte 24 Euro-Stuhl. Die Konstruktion dieses stylischen und bequemen Stuhls kostet nicht mehr als die genannte Summe und kann mühelos innerhalb eines Tages gebaut werden; als Zutaten genügen ein Holzbrett sowie dazu passende Polster.

Ausgefallenes aus aller Welt: do-it-yourself-Möbel der ganz speziellen Art

Das Schöne an do-it-yourself-Möbeln ist, dass auch Menschen mit eher geringem handwerklichem Geschick die Möglichkeit haben, ganz einfach zu individuellen und selbst hergestellten Möbelstücken zu kommen. Ein bekanntes Beispiel dafür ist die Büchertheke, die aus nichts als einer Menge Bücher plus passender Platte besteht; ob Glas, Holz oder Kunststoff bleibt dabei dem eigenen Geschmack überlassen. Nach einem ähnlichen Prinzip können auch altgediente Holzfässer als Basis für Beistell- oder Stehtische dienen.
Schon anhand dieser beschriebenen Modelle wird deutlich, wie groß die Vielfalt und wie klein Kosten und Aufwand für do-it-yourself-Möbel sein können. Der wahre Wert der do-it-yourself-Stücke liegt allerdings im völlig unikaten Charakter der Stücke begründet, der mit jedem Bastelprojekt ein völlig einzigartiges Produkt zutage fördert.

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