Wasserbetten – Im Schlaf dahintreiben

Geschrieben von julia am Mittwoch, den 4. April 2012 um 12:12 Uhr.

Wasserbetten gelten geradezu als Synonym für sinnliche, exklusive, teure und einzigartige Nächte. Wo die Wahrheit tatsächlich liegt, vermag ich nicht zu beantworten, fest steht bloß, dass Wasserbetten zumindest einen natürlichen Reiz auf jeden ambitionierten Schläfer ausüben. Auch die Mythen und Gerüchte, die das Thema seit jeher begleiten, können daran nichts ändern.

Wasserbetten ermöglichen erholsamen Schlaf

© Zoonar/Thinkstock

Der Gesundheitsaspekt von Wasserbetten

Die vielleicht wichtigste Frage im Zusammenhang mit Wasserbetten ist wohl die, ob Wasserbetten schädlich für den Rücken sind. Die Antwort vorweg: nein, eher im Gegenteil. Da das Wasser sich frei verteilen kann, wird der Rücken stärker entlastet, als es bei jeder herkömmlichen Matratze jemals möglich wäre. Die einstellbare Temperatur tut ihr Übriges, um einen gesunden und erholsamen Schlaf zu garantieren.

Mythos Statik: auf eine gute Nachbarschaft

Es geht mitunter das Gerücht, dass Wasserbetten eine zu hohe Belastung für den Zimmerboden sein könnten, sodass ein unfreiwilliger Ausflug in die darunterliegende Etage nicht ausgeschlossen werden kann. Trotz des hohen Gewichts von bis zu 700 Kilogramm handelt es sich dabei jedoch um unbegründete Panikmache. Jedes halbwegs normal gebaute Haus wird der Masse eines Wasserbettes mühelos standhalten; Sorgen sind also völlig unbegründet.

Geteiltes Bett für ruhigen Schlaf: der Tipp für Paare

Wasserbetten sind per se die ideale Ruhestätte für zwei Personen, da selbst Singles, die ein Wasserbett anschaffen, schon bald mit dem Singledasein abschließen können.
Spätestens im nächtlichen Alltag trumpft die Physik allerdings mit einer nicht gerade willkommenen Eigenschaft auf, nämlich mit der Bewegung des Wassers, sobald eine Person sich ins Bett legt. Gute Wasserbetten sollten deswegen mit einem Trennkeil versehen sein, der sich nicht weiter bemerkbar macht, außer dass er das Wasser im wahrsten Sinne des Wortes in seine Schranken weist.

Last but not least: die Preistafel für Wasserbetten

Nachdem die Eigenschaften und Vorteile von Wasserbetten einigermaßen ausführlich dargelegt wurden, bleibt natürlich noch die Frage nach dem lieben Geld.
Vorsichtig ausgedrückt: Ein Wasserbett gehört zum gehobenen Segment. Die günstigsten Modelle für unter 1.000 Euro sind zwar auf dem Preisniveau eines hochwertigen Bettes, dafür aber in der Regel deutlich schlechter als diese – und zwar in fast jeder Hinsicht.
Auch beim Wasserbett sollte also auf Qualität geachtet werden. Dass diese ihren Preis hat, ist kein Geheimnis. Je nach Größe und Anspruch beginnen ernsthafte Wasserbetten bei 2.000 Euro, wo bei genauer Suche auch reduzierte Top-Modelle aus dem wirklichen hochpreisigen Bereich gefunden werden können.

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