Home Office: Wenn die Wohnung zum Büro wird

Geschrieben von julia am Freitag, den 23. März 2012 um 17:39 Uhr.

In Zeiten des flächendeckenden Internets ist der Traum vom Home Office greifbarer denn je. Mir selbst geht es da kaum anders, klingt doch alleine schon der Gedanke von freier Zeiteinteilung, völliger Ruhe und dem Entfallen sämtlicher Anfahrtswege mehr als nur reizvoll. Dennoch sollte nicht vergessen werden, dass auch das Home Office echte Arbeitszeit bedeutet, die nicht unbedingt besser bezahlt wird als vergleichbare herkömmliche Jobs.

Wie auch immer: Die Grundvoraussetzung für eine funktionierende heimische Arbeitsfront ist die passende Ausstattung, deren Bestandteile im Folgenden erläutert werden sollen.

Home Office richtig gestalten.

Home Office richtig gestalten. © iStockphoto/Thinkstock

Die Basics: im Herzen der Arbeit

Im Detail hängt die benötigte Ausstattung natürlich immer vom jeweiligen Berufsfeld ab, eine Schnittstelle für jede Art von Heimarbeit gibt es dennoch. Hierzu zählen in erster Linie ein geräumiger Schreibtisch sowie ein komfortabler Schreibtischstuhl. Da die üblichen Arbeitszeiten im Home Office ebenfalls bei acht bis neun Stunden am Tag liegen, sollte dieser Aspekt nicht vernachlässigt werden. Dass Pausen ganz nach Bedarf eingelegt können, verringert die Bedeutung eines ergonomischen Arbeitsplatzes nämlich kaum.
Ebenso wichtig ist natürlich die Technik. In jedem Fall wird ein Rechner mit Internetanschluss benötigt, dessen Leistung sich nach der Tätigkeit richten sollte. Beispiel: Verlangt die reine Textarbeit nach kaum mehr als einem funktionierenden PC ohne weitere Fähigkeiten, zeigen sich Grafik-, Design- und Simulationsanwendungen meistens ziemlich hardwarehungrig. Zudem schadet es nicht, für den schlimmstenfalls noch einen weiteren Rechner, etwa einen Laptop, parat zu haben, um zumindest die Kommunikation nicht abreißen zu lassen.

Stichwort Kommunikation: Wenn es im Home Office klingelt

Home Office ist zwar in vielen, aber längst nicht in allen Fällen mit einer Selbständigkeit gleichzusetzen. So gibt es Angestellte, die weiterhin zum Betrieb gehören, ihrer Arbeit jedoch von zuhause aus nachgehen dürfen.
Speziell in diesen Fällen führt kein Weg am Telefon vorbei. Um die Produktivität nicht zu beeinträchtigen, sollte dieses per Headset genutzt werden können, sodass Tippen, Klicken und Sprechen sich nicht weiter ausschließen.

Das Drumherum: Weniger ist mehr

Neben der eigentlichen Ausstattung spielt auch das Ambiente im Home Office eine große Rolle. Hier gelten dieselben Regeln wie im öffentlichen Büro: Pflanzen und Licht sind wünschenswert und fördern die Stimmung, jede mögliche Ablenkung sollte dagegen ferngehalten werden. Ein schlichtes, aber gemütliches und geräumiges Raumbild stellt in jedem Fall die Weichen für den Arbeitsplatz der etwas anderen Art.

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